Einige Strände
und Küstenregionen sind die Heimat der vom Aussterben
bedrohten Schafskopfschildkröten und der
Mönchsrobben. Wer diese aus der Ferne sieht, sollte die Tiere
ungestört lassen und sich ruhig verhalten (kein
Autolärm). Hinterlassen Sie keinen Abfall am Strand.
Schildkröten fressen manchmal Plastiktüten, die sie
mit Quallen verwechseln, und sterben daran. Nachts sollte man das
Einschalten von Licht vermeiden.
Attika-
Athen
ist das Zentrum und die Drehscheibe der Region. Das Wahrzeichen Athens
ist der Hügel der Akropolis
mit dem 2400 Jahre alten Parthenon
(der Göttin Athene
geweiht), einem der berühmtesten klassischen Bauwerke der
Welt. Ganz in der Nähe liegen das Dionysostheater
(4. Jh. v. Chr.) und das restaurierte Amphitheaterdes Herodes Attikus,
in dem von Juni bis September im Rahmen der internationalen
Athenfestspiele Theaterstücke aufgeführt werden. Auch
der Hephaistostempel,
der besterhaltene Tempel im dorischen Stil, die Römische
Agora, das Zentrum des
öffentlichen und geschäftlichen Lebens, das Hadriantor,
die Grenze der alten Stadt des Theseus und der neuen des Hadrian und
das Horologion des Andronikos
von Kyrrhos (»Turm der
Winde«). Zahlreiche Museen ermöglichen einen
Einblick in die Welt der Antike. Im Zentrum Athens gibt es moderne
Geschäfte, Restaurants, internationale Hotels und Nachtklubs.
Einen malerischen Kontrast hierzu stellt das Stadtviertel Plaka
unterhalb der Akropolis dar
– hier befinden sich der berühmte Flohmarkt und
zahlreiche kleine Tavernen und Kunstgewerbeläden in engen
Gassen. Monastiraki ist
die Fortsetzung von Plaka und hat viele Antiquitäten- und
Kunsthandwerkgeschäfte. Piräus,
einst der größte Hafen des Altertums und heute der
bedeutendste Hafen des Mittelmeers, liegt im Saronischen Golf, etwas
außerhalb der Hauptstadt.
Von Piräus nach Kap Sounion erstreckt sich der Apollo-Strand
in einem der besterschlossenen Touristengebiete.
Urlaubsorte-
Entfernungen von Athen:
Paleo Faliron (8 km), Alimos (11 km), Glifada (17 km), Voula (18,5 km),
Kavouri (23 km), Vouliagmeni (24 km), der See Vouliagmeni (ein Kursee
in schöner Umgebung, 26 km), Varkiza (28 km), Lagonissi (40
km), Anavissos (51 km) und Kap Sounion (69 km). Kap Sounion
ist ein steiler Felsvorsprung, Wahrzeichen der Umgebung
südöstlich von Athen. Auf dem höchsten Punkt
befinden sich die Ruinen des Poseidontempels.
Östlich von Athen liegt Kineta,
ein Ferienort mit weitläufigem Strand am Saronischen Golf. Urlaubsorte an der
Ostküste (Entfernungen
von Athen): Lavrio (52 km), Porto Rafti (38 km), Loutsa (30 km), Rafina
(28 km), Mati (29 km), Agios Andreas (31 km), Nea Makri (33 km),
Schinias (44 km), Agia Marina (47 km) und Agii Apostoli (44 km).
Zentralgriechenland -
Diese gebirgige Region
des griechischen Festlands umfasst Böotien (Viotia),
Fthiotida, Fokida, Evritania und Etoloakarnania. BÖOTIEN: Porto Germeno
(71 km von Athen entfernt), Psata
(67 km) und Alepohori
(61 km), typische Dörfer der Attischen Halbinsel, liegen
inmitten von dichten Pinienwäldern am Golf von Korinth. Im
Landesinneren, 87 km von Athen entfernt, liegt die sagenumwobene Stadt Theben,
Heimat von Ödipus und Herakles, mit einem bedeutenden Archäologischen
Museum. Besonders sehenswert ist
die Sammlung der bemalten Larnakes
(Mykenische Sarkophage). Richtung Norden unweit der
Hauptstraße von Delphi nach Athen liegen die
Südhänge des Parnassus,
der sich 2457 m über den Golf von Korinth erhebt. In der
Felslandschaft stößt man auf ein
natürliches Amphitheater mit der Opferstätte
des Apollo, eine der
berühmtesten archäologischen Stätten
Griechenlands. FOKIDA: Delphi
(176 km von Athen entfernt) erreicht man über die
Straße, die über Levadia und Arachova durch
Böotien führt. Nach der Akropolis von Athen ist
Delphi wohl die zweitbekannteste Sehenswürdigkeit
Griechenlands. Hier befindet sich das Heiligtum
des Apollo, in dem der Sitz des
berühmten Orakels
war. Die Ruinen des Apollotempels
sowie die vielen Sockel und Überreste von Statuen sind
äußerst beeindruckend. Oberhalb des Heiligtums liegt
das antike Theater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das noch sehr gut
erhalten ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Heiligtum
der Athene, das Gymnasium und
das Stadion, in dem die pythischen Spiele abgehalten wurden. Die Kastalische
Quelle ist das Ziel eines jeden
Pilgers. Es heißt, dass die Quelle heilende Kräfte
hat. Im Museum von Delphi
steht die römische Kopie des Omphalos
(»Nabel der Welt«) und die wundervolle Statue des
Wagenlenkers (ca. 475 v. Chr.). Itea,
das antike Chalkion, liegt an der Nordküste des Golfs von
Korinth, am Rand des heiligen Tals von Delphi. Eine gut instand
gehaltene Straße führt nach Kira,
wo die Ruinen der antiken Landungsbrücken auf dem Meeresgrund
zu sehen sind.
Urlaubsorte-
Itea, Kira, Galaxidi,
Eratini sowie Trizonia und Ai-Gianis auf den kleinen Inseln.
-
FTHIOTIDA:
Besonders bekannt ist der Kurort
Kamena Vourla.
Die Hauptstadt Lamia wird
von der auf einem Hügel thronenden Kreuzritterburg
überragt. Eine herrliche Aussicht bis zu den Küsten
von Euböa erhält man von der Kirche
des Hl. Lukas, die sich auf dem
gegenüberliegenden Hügel befindet. Im Westen dieser
Region liegt Ipati
mit seinen modernen Kuranlagen. Skifreunde treffen sich im
Wintersportgebiet am Berg Parnassus. Fremdenverkehrsämter
befinden sich in Fterolaka
und Kelaria
in 1600 bzw. 2250 m Höhe. Das Skizentrum ist von Dezember bis
April täglich zwischen 09.00-16.00 Uhr geöffnet. Der
Athener Skiklub betreibt auf 1800 m Höhe ein Skizentrum in Gerondovrahos
auf dem Parnassus.
Urlaubsorte-
Agios Konstandinos,
Arkitsa und Livanates.
Die Inseln im Saronischen Golf -
Der Saronische Golf
bildet eine riesige Bucht zwischen Attika und dem Peloponnes. Die
bekanntesten Inseln sind Ägina, Salamis, Methana, Poros,
Hydra, Spetses, Dokos, Spetsopoula und die kleinen Inseln Angistri und
Moni.
Zur Insel SALAMIS
kommt man mit zahlreichen Kaikis
(Motorbooten) von Piräus und Perama aus. Das Marienkloster Faneromeni
mit seinen Fresken aus der
byzantinischen Zeit ist sehenswert. Sandstrände gibt es um Kaki
Vigla, Moulki,
Kanakia
und Peristeria. ÄGINA
ist wegen seiner herrlichen Strände, des klaren Wassers und
des guten Klimas besonders beliebt. Der Tempel
von Aphaia, das Marienkloster Chryssoleodissa
und das Archäologische
Museum sind sehenswert. Vom
dorischen Apollotempel
ist nur eine Säule erhalten. Wunderschöne Landschaft
und Strände findet man in Plakakia,
Agia Marina,
Faros und
Marathonas.
Die Inseln ANGISTRI und
MONI
sind bewaldet und eignen sich hervorragend für
Ausflüge.
Auf METHANA,
dem Landzipfel des Peloponnes gegenüber der InselÄgina, ziehen die
Quellen der Stadt Methana
seit dem Mittelalter Kurgäste an. Heute gibt es hier moderne
hydrotherapeutische Anlagen. POROS
ist eine dicht bewaldete und im Sommer recht überlaufene Insel
vor der peloponnesischen Stadt Galatas.
Poros besteht eigentlich aus den zwei Inseln Calavria
und Sphaeria,
die sich durch ein Erdbeben vereinigt haben. Eine schmale
Landbrücke bei der Meerenge von Argolis verbindet sie
miteinander. Es gibt Fähren zum nur 400 m entfernten Festland,
wo man Fahrradausflüge unternehmen kann, z. B. zu den
Zitronenhainen von Lemonodassos
und zur Schlucht von Trizina,
dem sagenumwobenen Geburtsort von Theseus. Die Sandstrände bei
Askeli
und Neorio
werden von Fähren angelaufen. HYDRA (IDRA)
ist eine kosmopolitische Insel mit lebhafter Abendunterhaltung und Ort
der Begegnung für Künstler und Kunstliebhaber. Ein
großes ehemaliges Mönchskloster steht am
höchsten Punkt der Insel. Schöne Strände
gibt es entlang der Westküste bei Kaminia,
Molos,
Vlihos
und Mandraki.
Die Wasserhöhle von Bariami
ist in einen Swimmingpool
umgewandelt worden. Motorisierte Fahrzeuge sind auf der Insel verboten.
Es gibt nur eine kleine Auswahl an Hotelzimmern, die meisten Besucher
mieten Privatunterkünfte. SPETSES
liegt südwestlich von Hydra am Eingang des Argolischen
Golfes und ist als Ferieninsel
bekannt.
Urlaubsorte-
Zogeria, Agia Marina,
Agia Anargiri und Agia Paraskevi.
-
Korinth:
Die alte Stadt wurde 1858 durch ein Erdbeben zerstört, wieder
aufgebaut und 1928 durch ein weiteres Erdbeben erneut
zerstört. Trotz seiner schönen Lage ist das moderne
Korinth weniger bemerkenswert. Atemberaubend ist allerdings der Blick
auf den Kanal von Korinth,
der die einzige Landverbindung zwischen Zentralgriechenland und der
Peloponnesischen Halbinsel ist. Alt-Korinth,
die Hauptstadt des römischen Griechenlands, liegt am
Fuße des Berges Akrokorinth.
Südlich von Korinth, in dem Arahneogebirge
hinter der Stadt Epidaurus,
liegt das eindrucksvolle Epidaurustheater,
das über eine sagenhafte Akustik verfügt. Hier finden
an den Wochenenden im Juli und August die Festspiele des Epidaurus
statt. Zu den archäologischen Sehenswürdigkeiten
dieser Gegend zählen auch das berühmte Löwentor
bei Mykene.
Hier wurde 1876 die goldene Totenmaske des Agamemnon gefunden, die im
Athener Nationalmuseum ausgestellt ist.
Von Korinth aus nach Nordwesten führt eine
Küstenstraße zum beliebten Urlaubsort Xylokastron
über die
Dörfer Vrahati,
Kokoni
und Kiato.
Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die Berge Parnassus
und Elikon.
Hinter der Kiato-Brücke führt eine Straße
bergauf zu den weitläufigen Tannenwäldern in die
Umgebung von Goura.
Eine andere Bergstraße führt von Xylokastron aus ins
Landesinnere in das erfrischende Klima von Trikala
am Ziraberg,
dem größten Skigebiet des Südens.
Die Westküste des Peloponnes gliedert sich in
unzählige kleine Buchten und Sandstrände. Einige der
Strände, einschließlich Katakolo
und Agios Andreas
(westlich von Pirgos) sowie Kourouta
und Kilini
(im Norden), verfügen über moderne Infrastruktur. Patras,
die größte Stadt der Halbinsel und das
»Tor zum Westen« und, ist ein viel besuchtes
Industrie- und Handelszentrum. Der Hafenort war 2006
Kulturhauptstadt Europas. Westlich von Patras liegt Lapas,
weiter südlich findet man die Strände Kourouta
und Palouki.
Ein Bus fährt einmal täglich nach Amaliada.
In Kilini
gibt es Mineralquellen, Kuranlagen, einige neue Hotels und einen
schönen öffentlichen Strand. Östlich von
Patras gibt es Strände in Psathopirgos,
Lambiri,
Longos,
Selianitika, Kounoupeli
und Kalogria.
Ein kleiner Zug erklimmt die Vouraikos-Schlucht
von Diakofto
nach Kalavanta.
Weitere Urlaubsorte:
Vartholomio, Niko Leika (Egio), Lakopetra und Metoni. 77 km
südöstlich von Patras führt eine
Straße durch die atemberaubende Berglandschaft nach Kalavrita.
Über die Bergstraße gelangt man nach Olympia,
zum Ursprungsort der Olympischen Spiele, wo die olympische Flamme noch
heute entzündet wird. Im Archäologischen
Museum steht die
berühmte Statue des Hermes des Praxiteles (330 v. Chr.). Im Museum
der Olympischen Spiele wird die
Geschichte der neuzeitlichen Olympiaden dokumentiert. Die
Straße von Olympia Richtung Osten folgt dem Fluss Alfios
durch die arkadischen Berge.
Hier liegt das Kurbad Loutra.
Hinter Isounda
fällt die Straße Respekt
einflößende 300 m tief ab. Die Hauptstraße
von Olympia nach Tripoli ist
weniger heimtückisch und führt von den Bergen in die
Ebene um Tripoli. In Bassae
gibt es einen gut erhaltenen Apollotempel.
In Kaifa
liegt ein Kurbad mit heißen Quellen auf einer Insel im See.
Die malerische Küstenlandschaft des westlichen Peloponnes
bietet unzählige schöne Badestellen, vor allem
zwischen Kilini und
Kiparissia.
An der Ostküste südlich von Korinth gibt es
Badestrände u. a. in Nea
Kios, in der Nähe von Argos,
im südlichen Assini
Kosta und in Tolo.
An der südlichen Spitze des »Daumens« der
Halbinsel, südöstlich von Korinth, liegt Portoheli
mit schönen und verhältnismäßig
leeren Stränden. Die gut instand gehaltenen Straßen
der Umgebung bieten sich für Ausflüge zu
interessanten Ortschaften wie Nauplia
und Epidaurus
an. Nauplia ist eine gut erhaltene venezianische Stadt mit
klassizistischen Bauten und verträumten
Gäßchen.
Im Süden des Peloponnes war der mächtige Stadtstaat
von Sparta
im Altertum für sein strenges Regime bekannt. Sparta ist heute
eine Provinzstadt mit Parkanlagen, breiten Alleen und friedlicher
Atmosphäre. Wenig ist von der Antike übrig geblieben.
In der Nähe der 44 km entfernt liegenden Stadt Mistra
stößt man auf die Ruinen einer byzantinischen Stadt.
Die Kirchen und Paläste sowie die Burg und das Freilichtmuseum
ziehen viele Besucher an. Nördlich von Mistra erheben sich die
Berge Taigetos
und Parnon.
Von der Hafenstadt Githio
aus, südlich von Sparta, kann man die Mani-Region
durchstreifen. In der Diros-Region
gibt es Höhlen mit unterirdischen Seen und Flüssen
bei Glifada
und Alepotripa.
KITHIRA,
die Insel der Liebe und ihrer Göttin Aphrodite, liegt 14
Seemeilen vom Kap Maleas an der Südspitze der Peloponnes
entfernt. In Agia Pelagia
erstreckt sich ein wunderschöner breiter Badestrand. Die
Inselhauptstadt Kithira liegt
30 km südlich von hier. Die Stadt liegt an einem Hang, weiter
bergauf ragt eine venezianische Festung empor. Es gibt byzantinische
Kirchen und Klöster, Tropfsteinhöhlen, kleine Seen
und antike Tempel zu erkunden.
Euböa -
Die Insel EUBÖA
(EVIA) ist nach Kreta die zweitgrößte griechische
Insel. Ein befahrbarer Damm und Fähren aus zahlreichen
Häfen verbinden die landschaftlich schöne Insel mit
dem Festland. In Halkida
(Chalkis), der Hauptstadt der Insel, können im
Archäologischen Museum wertvolle Funde aus der Antike
besichtigt werden, darunter das Dionysosrelief
und die kopflose Statue der
Athene. An der Küste
entlang Richtung Süden stößt man auf Eretria
mit seinen bedeutenden archäologischen Stätten
– antike Bäder, die Palästra
mit dem schönen Mosaik und das Theater sind nur einige der
Fundstätten, die auf Eretrias Stellung als zweitwichtigste
Stadt der Insel im Altertum hinweisen. Weiter an der Küste
entlang kommt man an Aliveri
vorbei, wo ein venezianischer Turm, die Lukas-Kirche und die wertvollen
byzantinischen Fresken der etwas außerhalb gelegenen Kirche Agios
Nikolaos zu besichtigen sind. An
schönen Sandstränden vorbei gelangt man im
Süden nach Karistos
am Fuß des hoch aufragenden Ochi-Berges.
An der Ostküste Euböas ist Kimi
die größte
Stadt. Ihre Anfänge reichen möglicherweise bis in die
Zeit vor dem Trojanischen Krieg zurück. Von Paralia
Kimis (4 km von Kimi) legen
Fähren zu den Sporaden
ab.
Thessalien -
Thessalien
schließt im Nordosten an die unter Zentralgriechenland
beschriebene Region an. Die grüne Tiefebene liegt eingebettet
in gebirgige Landschaft umrahmt von Pindus,
Olymp,
Pelion,
Orthrys,
Ossa und Adrapha.
Der Fluss Pinios
fließt die westlichen Hänge des Pindus herab, mitten
durch Thessalien, durch das Tempi-Tal
bis zum Meer. Am nördlichsten Punkt des Pagasitischen Golfes
liegt die Hafenstadt Volos.
An diesem Golf liegen mehrere hübsche
Küstendörfer, darunter Agria,
das 7 km südöstlich von Volos liegt. Im Nordosten von
Volos erhebt sich das dicht bewaldete
Pelion-Gebirge mit malerischen
Bergdörfern und Hafenstädtchen an der
Ägäis. Die Ostflanke des Gebirges ist unwegsam und
fällt steil ins Meer ab – im Westen senkt sich der
Pelion jedoch sanft und buchtenreich hin zum Pagasitischen
Golf. Im Norden wird Thessalien
von der Bergkette des Olymp
(2917 m) begrenzt, der Heimat der griechischen Götter und das
Land der Zentauren. An der Westseite der thessalischen Ebene, am Rande
der Pindus-Bergkette, stehen 24 senkrechte Felsen, auf denen
byzantinische Mönche vor 600 Jahren die Klostergemeinschaft Meteora
erbauten.
Epirus -
EPIRUS
ist der Name der Region
nordwestlich von Zentralgriechenland, das sehr gebirgig ist. Parga
ist ein malerisches Städtchen, das halbmondförmig an
der Bucht entlang erbaut wurde. Nördlich von Ioannina
führt die Straße durch die Vikos-Schlucht
am Fluss Aoos.
Hier liegen 46 hübsche Dörfer, die als die Zagorochoria
bekannt sind. Die Schlucht liegt im Vikos-Aoos-Nationalpark,
zu dem auch die kleinen Dörfer Mikro
und Papingo
gehören. Auf
römische Ruinen stößt man in Nikopolis,
Kassopi,
Messopotamos
und Dodona.
Urlaubsorte-
Arta, Dodona,
Igoumenitsa, Ioannina, Kastrossikia, Metsovo, Plataria, Preveza und
Skamneli.
Makedonien -
In der nordwestlichen
Provinz FLORINA liegen
die Seen von Vegoritida,
Kastoria
und Prespa.
Am Kleinen Prespa-See kann man manchmal Pelikane, Kormorane und andere
seltene Vogelarten nisten sehen. Das bergige Grevena
liegt im südlichen
Makedonien, das Pindus-Gebirge
erhebt sich im Westen und das Hassia-Gebirge
im Norden.
Urlaubsorte-
Norden:
Aridaia, Gianitsa, Edessa, Skidra, Drosopigi, Nymfeon und Kastoria; Süden:
Perivoli, Kozani, Neapolis Petrana, Ptolemaida, Siatista, Kato Vermion,
Naoussa und Veria. Urlaubsorte an der
Küste: Katerini,
Korinos, Leptokaria, Litochoro, Makrigialos, Methoni, Paralia und
Plaka. Eines der größten griechischen Sportzentren
befindet sich in Kato Vermio (Seli) in der Nähe von Naoussa.
-
Thessaloniki
ist Griechenlands zweitgrößte Stadt mit lebhafter
Kunst- und Kulturszene. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten
gehören die Kamara
(Triumphbogen des Galerius, um 300 n. Chr. erbaut), die Rotunde
(Mausoleum von Galerius) mit
Mosaiken, zahlreiche byzantinische
Kirchen und Paläste,
alte Stadtmauern, Gemäldegalerien und ein
großartiges Archäologisches
Museum.Nordöstlich von
Thessaloniki befindet sich die bergige CHALKIDIKI-HALBINSEL
mit ihren drei ins Meer ragenden
»Fingern« Kassandra,
Sithonia
und Athos.
Die Hauptstadt Chalkidikis, Poligiros,
bietet ein Archäologisches
Museum mit Skulpturen und Vasen.
Auf dem westlichsten »Finger« der Halbinsel, Kassandra,
ist die Tropfsteinhöhle bei Petralona,
in der die verschiedensten Formen von Stalaktiten und Stalagmiten zu
finden sind. Der Schädel eines dort gefundenen Neandertalers
wird in der Universität Thessalonikis aufbewahrt. Bei Kalithea
stehen die Ruinen des Tempels
von Zeus Ammon. Auf Sithonia
sind das antike Olynthos
und die idyllischen kleinen Häfen und Sandstrände
sehenswert. Die Klosterrepublik
Athos darf nur von
Männern besucht werden, Frauen ist der Zugang nicht gestattet.
Eine Einzel- oder Gruppenbesuchserlaubnis muss beim Mount
Athos Visitors’ Office beantragt
werden, Anschrift: Odos Canary 21, GR-Thessaloniki. (Tel: (031) 83 37
33). Übernachtungen werden nur Personen mit
begründetem religiösem oder wissenschaftlichem
Interesse gestattet. Das älteste Kloster auf Athos ist das Megisti
Lavra und wurde im 10 Jh. vom
Hl. Athanasios gegründet. Heute sind auf der Halbinsel von den
einst 40 Klöstern nur noch 20 bewohnt und die Zahl der
Mönche ist von 40.000 auf 1700 zurückgegangen. Im
Osten Makedoniens an der Straße von Drama
nach Kavala
liegt Philippi.
Dieser Ort wurde nach dem Vater Alexander des Großen benannt
und ist als die Stelle bekannt, an der Cäsars Mörder
Brutus und Cassius im Jahr 42 v. Chr. von Octavius besiegt wurden. Hier
hielt der Apostel Paulus seine erste Predigt in Griechenland.
Die Insel THASSOS
liegt vor der Küste im Osten Makedoniens. Thassos bietet gute
Strände und Fischgründe in Makriamos,
Arhangelos,
Agios Ioannis,
Limenas,
Potos
und Pefkari.
An der Nordküste liegt die Hauptstadt Limenas,
die ein hübsches Museum hat. In der Nähe kann man
archäologische Funde besichtigen: den Tempel
der Pythiaunddes Apollo,
die Agora,
die Theater und ein Denkmal in der Opferstätte
des Dionysos. Kavala
ist eine moderne Handels- und Hafenstadt. Im malerischen Hafen kann man
Boote zum Fischen, Segeln und Wasserskifahren mieten. Beliebte
Sandstrände gibt es in Kalamitsa,
Batis
und Toska;
ruhiger und abgelegener sind die Strände in Iraklitsa
und Peramos.
In der Nähe befinden sich Tropfsteinhöhlen und
archäologische Ausgrabungsstätten. Auf dem Pangaion
kann man gut bergsteigen.
Thrakien -
Jenseits von Makedonien,
im äußersten Nordosten des Landes, wird die
Atmosphäre orientalischer. Xanthi,
die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt in atemberaubend
schöner Landschaft. In der Altstadt kommt man in steilen
Gäßchen an bonbonfarbenen Häusern mit
schmiedeeisernen Balkonen vorbei, in der Neustadt gibt es breite
Pappelalleen. Südöstlich von Xanthi, auf einer
schmalen Landzunge zwischen dem Meer und der Vistonida-Lagune,
liegt das Städtchen Lagos
mit seinen reichen Fischgründen und seltenen Vogelarten. Einer
der besten Strände in Nordgriechenland liegt 8 km
östlich von Fanari.
Die Hauptstraße macht einen Schlenker zur Küste,
führt ins Landesinnere Richtung Osten nach Komotini.
Fährt man die Küste weiter, so kommt man nach Alexandroupolis.
In dieser modernen Stadt gibt es eine schöne Uferpromenade und
ein Archäologisches
Museum. Für feine
Seidenstoffe ist die Stadt Soufli
bekannt, 67 km
nordöstlich von Alexandroupolis gelegen.
Südöstlich von Alexandroupolis ist Vogelfreunden das
Feucht-Biotop Evros
zu empfehlen, eines der größten Vogelschutzgebiete
Europas, in dem alljährlich fast 270 Vogelarten
überwintern oder rasten.
Die Ionischen Inseln -
Die Ionischen Inseln
liegen vor der Westküste Griechenlands. Diese Inseln hatten
lange Zeit wenig Kontakt miteinander und haben sich daher recht
unterschiedlich entwickelt. KORFU (KERKIRA)
ist die nördlichste der Ionischen Inseln. Die Hauptstadt
heißt ebenfalls Kerkira
und hat zwei Häfen mit
großen venezianischen Festungen. Wie in vielen
Hauptstädten der Ionischen Inseln gibt es auch hier breite
Alleen, große Plätze, darunter eine Spianada
oder Esplanade, gepflasterte Gassen, Bögen und Kolonnaden. Zu
den Sehenswürdigkeiten gehören das
Archäologische Museum, das Museum für asiatische
Kunst, das schöne, 1663 im venezianischen Stil erbaute
Rathaus, die byzantinische Kirche von St.
Jason und Sosipater aus dem 12.
Jahrhundert und die Kirche des St.
Spiridon. Gute Straßen
führen von der Hauptstadt zu den Häfen Roda, Kassiopi
und Douloura, in denen man gut fischen und schwimmen kann;
außerdem zu ursprünglichen Dörfern im
Landesinneren wie z. B. Ano
Korakiana, Ano
Garouna, Doukades,
Agii Douli
und Pelekas.
Der beste Golfplatz Korfus liegt auf den Ropa-Wiesen (Livaditou
Ropa) im Pelekas-Bezirk.
Urlaubsorte-
Kanoni in der
Nähe des Mönchsklosters Vlaherni,
Perama, Benitses, Moraitika, Messongi, Dassia, Gouvia, Gastouri mit dem
Museumspalast (dem Achilleion),
Ipsos und Paleokastritsa.
-
PAXI
ist nur etwa 8 km lang und hat stille Sandstrände, Buchten,
Felsküsten und Höhlen. In Ozia
gibt es Mineralquellen. An der
Ostküste liegt der Hauptort Gaios.
Motorboote fahren zur kleinen Insel Antipaxi
südlich von Paxi. LEFKAS (LEFKADA)
ist durch einen langen Damm mit dem Festland verbunden. Vom Berg Stavrota
in der Inselmitte aus kann man zu Erkundigungsfahrten und
Bergwanderungen aufbrechen. Gute Badestrände und
Fischgründe befinden sich in den Dörfern Agios
Nikitas an der
Nordwestküste, Ligia
an der Südostküste und Vassiliki
an der Südwestküste. Vassiliki ist von hohen Klippen
umgeben und hat einen stillen und sauberen Strand. Von hier aus kann
man in einer halbstündigen Bootsfahrt die Leukalischen
Felsen erreichen, auf denen sich
einst der Tempel des Apollon
Leukatas befand.
Die größte Ionische Insel ist KEFALONIA,
ihre Hauptstadt heißt Argostoli.
Nach einem Erdbeben sind von der venezianischen Inselstadt nur noch die
Bogenbrücke
und der Obelisk erhalten
geblieben. Schöne Strände gibt es in Makri
und Plati,
Afratos,
Nea Skala,
Assos,
Fiskardo
und in der Region Palli
in der Nähe des Mönchsklosters
von Kepourio. Die Insel
verfügt über ein gutes Straßennetz
über das man die Höhle bei Melissani
erreichen kann, in der sich ein See befindet. Weitere
Naturerscheinungen sind die Tropfsteinhöhle
von Drogorati mit ihren
zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten sowie der Fels Kounopetra.
Dieser befindet sich im Meer vor Lixouri
und schwingt angeblich synchron zum Rhythmus der Wellen. ITHAKA (ITHAKI)
liegt ca. 4 km östlich von Kefalonia
und ist bekannt als die Heimat von Odysseus, dem Helden des
Trojanischen Krieges. Die Inselhauptstadt Ithaki
(Vathi) ist klein und ihre
weißen Häuser liegen in einem ansteigenden Halbkreis
an einem Ende der Bucht. Unweit hiervon liegt die Nymphen-
bzw. Marmorgrotte,
wo Odysseus seine phäakischen Geschenke versteckt haben soll.
Vom Glockenturm der KlosterkircheKatharon
hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Insel und bei
klarer Sicht sogar bis zum Golf von Patras. Sandstrände gibt
es in der Umgebung der fast noch unberührten
Fischerdörfer Kioni
und Frikes.
Von hier aus führt eine Straße zu den Höhlen
von Loizos, in denen Zeugnisse
der Verehrung von Artemis, Hera und Athene gefunden worden sind. ZAKYNTHOS
mit der gleichnamigen Inselhauptstadt ist die südlichste Insel
der Ionischen Gruppe. Die venezianische Festung auf dem Hügel
über der Hauptstadt bietet einen schönen Blick
über die Bucht. Die Stadt beherbergt ein Museum mit einer
guten Gemäldesammlung der Ionischen Schule. Im
Südosten liegt der Strand von Laganas.
Weitere Sandstrände sind Alikanas,
Alikes
und Tsilivi.
Kreta-
KRETA
ist die südlichste und
größte griechische Insel, wodurch das Klima auch
etwas anders ist als auf anderen griechischen Inseln. So herrscht im
Norden Kretas Mittelmeerklima und im Süden ist es afrikanisch
heiß. An der Nordküste liegen die modernen
Ferienzentren, unweit der Überreste alter Zivilisationen
– minoische Paläste, byzantinische Kirchen,
venezianische Festungen – aber auch die Schauplätze
neuzeitlicher Unruhen. Kreta ist in vier Bezirke aufgeteilt: Chania,
Rethymnon, Heraklion und Agios Nikolaos. Heraklion
ist die größte und lebhafteste Stadt. Im Bezirk von
Heraklion befinden sich drei wichtige Stätten minoischer
Kultur (Knossos, Malia und Phaetos). Die Ruinen
von Knossos, die angeblichen
Überreste des Labyrinths, sind wohl das berühmteste
Wahrzeichen.
Östlich von Heraklion liegt Agios
Nikolaos, eines der bekanntesten
Urlaubsgebiete der Insel. Der Bezirk Rethymnon
verbindet die sanfte Hügellandschaft der Nord- und
Südküste mit den eindrucksvollen Schluchten der Idi-
und der Weißen Berge.
Die Bezirkshauptstadt Rethymnon
liegt an der Nordküste. Den Hafen schützt eine gut
erhaltene venezianische Festung. Wie in den anderen Städten
der Nordküste spiegelt sich auch hier der venezianische
Einfluss in der Architektur wider. Elounda
und Ierapetra
sind die größten Ferienzentren der Region Lassithi.
Im Westen der Insel liegt der fruchtbare Bezirk Chania.
Die Bezirkshauptstadt trägt den gleichen Namen. Ihre
Architektur ist eine Mischung aus moderner, neoklassizistischer und
venezianischer Architektur. In der Umgebung liegen die Ferienzentren Platanas,
Maleme
und Kolimbari.
Zu den Ausflugszielen zählen die
Süßwasserquellen bei Falarsana
und die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht.
Südöstlich
des griechischen Festlandes liegen die zwölf Inseln des
Dodekanes. RHODOS
ist die größte Insel des Dodekanes. Hier stand einst
der berühmte, 35 m hohe Koloss
von Rhodos, eines der Sieben
Weltwunder der Antike. Die Küste ist 370 km lang, das
Straßennetz ausgezeichnet und die Busverbindungen zwischen
den Städten und Dörfern funktionieren reibungslos.
Die Inselhauptstadt heißt ebenfalls Rhodos,
liegt an der Nordspitze der Insel und besteht aus Neustadt und
Altstadt. Die Neustadt bietet moderne Luxushotels mit Swimmingpools und
breiten Geschäftsstraßen. Die Altstadt hingegen, die
von den Mauern einer mittelalterlichen Festung umgeben ist,
lädt zu einem Bummel durch die schmalen,
kopfsteingepflasterten Gassen ein. Das Ritterkrankenhaus
aus dem 15. Jahrhundert ist heute ein Archäologisches Museum,
das die Aphrodite von Rhodos
beheimatet. Der Palast der
Großen Meister
beherbergt eine herrliche Sammlung an Möbeln aus dem 16. und
17. Jh. sowie Mosaikfußböden aus römischer
Zeit. 2 km außerhalb der Stadt liegt die Akropolis
des alten Rhodos mit zahlreichen eindrucksvollen Ruinen,
einschließlich des Apollotempels,
eines Theaters und Stadions aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Ruinen
des antiken Ialisos
liegen in Filerimos,
15 km von Rhodos (Stadt) entfernt. 25 km südwestlich von
Ialissos liegt Kamiros,
eine der wenigen archäologischen Ausgrabungsstätten
Griechenlands, an der man noch viele gut erhaltene Gebäude und
Monumente aus der hellenischen Zeit bewundern kann.
In der Akropolis
von Lindos,
56 km südöstlich von Rhodos, gibt es auch noch einige
Baudenkmäler der Antike.
Urlaubsorte-
Faliraki, Ixia,
Kalithea, Kremasti, Afandou Golf, Ialisos, Kritina, Lindos und Profitis
Elias.
Rhodos ist auch bei Sportlern beliebt. Gute Fischgründe gibt
es bei Lindos, Kameiros und Genadi.
Busfahrten mit Führung-
Halbtags:
Täglich eine Stadtrundfahrt. Ausflüge nach Lindos,
Kamiros, Ialisos, zum Schmetterlingstal sowie »Rhodos bei
Nacht« mit Abendessen und Folkloretänzen. Ganztags:
Eine Besichtigungstour der byzantinischen Baudenkmäler.
Kreuzfahrten-
Ganztagestouren entlang
der Küste von Rhodos nach Simi und Panormitis sowie
Ausflugsfahrten mit Führung nach Kos, Chalki, Tilos, Nissiros
und Patmos.
-
KOS
ist eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und herrlichen
Sandstränden (einige haben vulkanischen Sand). Die meisten
Sehenswürdigkeiten liegen in der gleichnamigen Stadt oder in
der unmittelbaren Umgebung, so dass man sie bequem zu Fuß
oder per Fahrrad erreichen kann. Dazu zählt die Platane
des Hippokrates, ein riesiger
Baum mit 12 m Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen griechischer
Gebäude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel,
das Odeon,
römische Bäder und ein hellenisches Gymnasium aus dem
2. Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade
des Xystos. Die Johanniterfestung,
die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein eindrucksvolles Beispiel
mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer und -graben. Die
Strände auf dem Weg nach Lambi,
nördlich von Kos, und Richtung Süden bei Agios
Fokas werden allmählich
für den Tourismus erschlossen. Beliebte Urlaubsziele sind
Asfendiou, Kardamena, Pili, die alte Festung bei Palio Pili, die
Fischerdörfer Marmari und Mastihari, Kefalos mit seinen
schönen Stränden und Palatia, die Ruinen der alten
Inselhauptstadt Astipalea; außerdem Antimahia, Lambi Milos
Lappa und Psalidi. Die regionalen Fährgesellschaften verbinden
Kos mit Rhodos, Kalymnos und Nissiros.
Kreuzfahrten-
Tageskreuzfahrten nach
Kalymnos, Nissiros (mit Vulkanbesichtigung), Patmos (mit Besichtigung
des Klosters und der Höhle Johannes des Täufers) und
nach Pserimos mit seinem traumhaften Badestrand.
-
PATMOS
liegt 140 Seemeilen von Piräus entfernt; ein Dampfer verkehrt
auf dieser Strecke. Außerdem ist Patmos über den
regionalen Fährverkehr mit den umliegenden Inseln Fourni,
Lipsi
und Leros
verbunden. 2 km vom Hafen Skala entfernt und mit dem Bus oder Taxi zu
erreichen, liegt Hora,
die Inselhauptstadt. Das majestätische Kloster
des Propheten Johannes in Hora
ist ein Wallfahrtsort. Die »Heilige Grotte«, in der
Johannes seine Offenbarung erhalten und niedergeschrieben haben soll,
liegt in der Kirche der
Apokalypse unterhalb des
Klosters. Herrliche Strände, die per Auto oder Motorboot von
Skala aus erreichbar sind, gibt es in Grikos,
Meloi,
Netia,
Diakofit
und in der Kambos-Bucht.
Die Ausflüge zu den Klöstern Panagia
Apolou und Panagia
Geranou sind besonders
eindrucksvoll. KALIMNOS
erreicht man ebenfalls mit Liniendampfern vom 180 Seemeilen entfernten
Piräus. Regionale Fähren verkehren zu den anderen
Inseln der Dodekanes. Der Hauptort heißt Kalimnos.
Ausflugsziele um Kalimnos sind die Tropfsteinhöhle Kefala
und die Grotte
der Sieben Jungfrauen sowie die
Heilquellen bei Therma
(1 km südlich der Stadt Kalimnos). An der Westküste
liegen mehrere Urlaubsorte, u. a. Linaria,
Mirties
und Massouri.
In der Nähe von Horio
erheben sich die Ruinen der franko-byzantinischen Festung
Pera Kastro sowie Spuren der
Ruinen der Christuskirche
aus dem 4. Jahrhundert. Im Südwesten liegen die Klöster
Evangelistria und
Agia Ekaterini, die beide auch
Pensionen betreiben. SIMI
ist eine überwiegend felsige Insel, 235 Seemeilen von
Piräus und 25 Seemeilen von Rhodos entfernt. In Pedi
eignet sich der Strand gut zum Baden, ebenso die Buchten von Nanou,
Marathoundas
und Nimborio,
die mit dem Motorboot erreichbar sind. Die nahe gelegenen Inseln Seskli
und Nimos
bieten gute Fischgründe. KARPATHOS
ist eine bergige Insel mit fruchtbaren Tälern. Piräus
liegt 227 Seemeilen entfernt. Im Sommer kann man die 89 Seemeilen von
Rhodos mit dem Flugzeug überbrücken, ansonsten
fährt man per Fähre. Der Hauptort Pigadia
liegt in einer
weitläufigen Bucht an der Ostküste. In der
Nähe des natürlichen Hafens in Possi gibt es
schöne Strände. Busse und Taxis verkehren auf der
Insel, die Küstengegenden werden mit dem Motorboot angelaufen.
Schön ist es in Aperi,
Volada,
Mirtonas,
Othos,
Messohori
mit seinem herrlichen Badestrand in Agia
Marina, im
Fischerstädtchen Finiki
und in Arkassa.
Im Norden der Insel erhebt sich der dicht bewaldete Berg Profitis
Elias (1140 m). Vom
Hafenstädtchen Diafani
an der Nordküste führt die Straße zum Dorf Olimbos.
Ausflüge zur nördlichen Landzunge von Karpathos
und mit dem Motorboot von Diafani aus zur kleinen Insel Saria
mit den Ruinen der alten Stadt Nissiros
bieten sich an. In der Kira-Panagia-Bucht
gibt es traumhafte Strände und ein interessantes Kloster. LEROS
ist eine gebirgige und ausgiebig bebaute Insel, 169 Seemeilen von
Piräus entfernt. Ausflüge zu den
Küstendörfern Agia
Marina, Koukouli,
Kithoni,
Panagies,
Blefouti,
Gourna,
Lepida
und Temenia
bieten sich an. In der franko-byzantinischen Festung in der
Inselhauptstadt Patheni
und den Ruinen des byzantinischen Schlosses am Berg Kasteli
im Nordwesten findet man die Spuren des alten Glanzes der Insel. Einer
der größten Naturhäfen des Mittelmeeres
liegt 3 km von Patheni entfernt. Alte Sitten und Gebräuche
haben auch hier überlebt: die Karnevalsfeiern erinnern an das
alte Dionysosfest.
Auf TILOS gibt
es wenig Tourismus. Die Insel ist hügelig mit einsamen
Stränden und liegt 290 Seemeilen von Piräus und 49
Seemeilen von Rhodos entfernt. Die wenigen Einwohner leben in Livadia,
einem Naturhafen, oder in Megalo
Horio, einem Städtchen
mit einer mittelalterlichen Burg. Gute Badestrände findet man
in Livadia,
Agios Antonius
und Plaka. NISSIROS
liegt 200 Seemeilen von Piräus und 60 Seemeilen von Rhodos
entfernt und ist mit diesen beiden Häfen durch
regelmäßigen Schiffsverkehr verbunden. Die Insel ist
nur 42 qkm groß, der riesige erloschene Vulkan lässt
sie jedoch größer erscheinen. Die Inselhauptstadt Mandraki
liegt unterhalb der mittelalterlichen Burg und des Klosters
Panagia Spiliani. 8 km
südwestlich von Mandraki liegen die Reste der alten
Akropolis mit den pelaginischen
Mauern, die an vielen Stellen
noch gut erhalten sind. Gute Badestrände findet man im
Fischerdorf Pali.
CHALKI
ist eine kleine, hügelige Insel mit einsamen
Stränden, 302 Seemeilen von Piräus und 35 Seemeilen
von Rhodos entfernt. Es gibt keinen Autoverkehr, man kann jedoch Pferde
oder kleine Motorboote mieten. Die wenigen Inselbewohner leben vom
Schwammfischen und Tauchen. Wahrzeichen der hübschen
Inselhauptstadt Nimborio
ist der Glockenturm Agios
Nikolaos. Die besten
Badestrände liegen bei Nimborio. KASTELORIZO
(MEGISTI), die am weitesten im
Osten gelegene Insel der Ägäis, ist nur 9 qkm
groß. Ein Boot von Rhodos läuft die Insel zweimal
wöchentlich an. Hoch über den Dächern auf
einem Felsen liegt eine alte Burg, das Castello
Rosso, die im 14. Jahrhundert
von den Johannitern wieder aufgebaut wurde. Mit dem Boot erreicht man
die Höhle von Parasta
im Südosten der Insel. Schöne Strände gibt
es in der Nähe des Hafens von Agio
Stefanos und auf der unbewohnten
Insel Agios Georgios
(10 Min. mit dem Motorboot entfernt). ASTIPALÄA
ist eine bergige und fruchtbare Insel mit schönen, sandigen
Buchten. Sie liegt 165 Seemeilen von Piräus entfernt.
Astipaläa ist ruhig und erholsam. Über der
Inselhauptstadt mit dem gleichen Namen ragt die franko-byzantinische
Burg. Die schönsten Fleckchen der Insel sind Livadia
und Maltezana,
wo es wunderbare Sandstrände gibt. KASSOS
liegt 3 Seemeilen südwestlich von der Insel Karpathos,
215 Seemeilen von Piräus und 94 Seemeilen von Rhodos entfernt.
Der Dodekanes-Dampfer läuft auch diese Insel an. Die
Hafenstadt Emborios und
die Inselhauptstadt Fri
sind besonders malerisch. Eine interessante Tropfsteinhöhle
liegt westlich des Dorfes Agia
Marina. Die Straßen
sind nicht asphaltiert und führen zu den hübschen
Dörfern Panagia,
Arvanitohori
und Poli.
Mit dem Boot kann man Armathia
erreichen.
Die Inseln der
Nordost-Ägäis -
Die Inseln dieser
Gruppe, Chios
( www.chiosonline.com),
Samos,
Lesbos
(Lesvos), Limnos,
Ikaria
und zahlreiche kleine Inselchen, liegen weit verstreut im
nördlichen Teil des Ägäischen Meeres. LIMNOS,
188 Seemeilen von Piräus entfernt, ist bei Urlaubern
verhältnismäßig unbekannt. Mirina,
die Hauptstadt, wurde über den Ruinen des alten Mirinas
errichtet. Ein Museum gibt Auskunft über die Geschichte der
Insel. Genau gegenüber von Nea
Koutali, am Ostufer der
großen Bucht, liegt Moudros.
In dieser reizvollen Stadt laden attraktive Häuser, eine
stattliche Kirche und gute Strände zum Verweilen ein.
Meeresfrüchte und Wein sind die örtlichen
Spezialitäten. LESBOS,
118 Seemeilen von Piräus entfernt, ist die
größte Insel dieser Gruppe und Heimat der ersten
Dichterin der Weltliteratur, Sappho. Der Badestrand von Tzamakia
liegt in der Nähe der Hauptstadt Mitilini,
in dessen Archäologischem Museum der Löwe
von Gera ausgestellt ist. Bei Moria
stehen die Ruinen eines hellenistischen Theaters und eines
römischen Aquäduktes.
Bei den Thermalquellen von Loutropolis
Thermis hat man Ausgrabungen
frei gelegt, die von fünf übereinander liegenden
Siedlungen stammen. Agiassos
ist wegen der Junfrau mit dem
Kind in der Muttergotteskirche
ein Anziehungspunkt für Pilger. Strände:
Vateron, Petra, Skala, Eftalou, Agios Issidoros (Kieselstrand) und am
Golf von Kaloni an der Ostküste.
Auf CHIOS (HIOS),
153 Seemeilen von Piräus entfernt, erheben sich die Berge Profitis
Elias und Oros.
Die Hauptstadt gleichen Namens liegt an der Ostküste und ist
eine Hafenstadt mit zwei Gesichtern: am Hafen sieht man zuerst kleine,
alte Häuschen mit davor liegenden Fischerbooten, neuen
Anlegestellen und eine Promenade; dahinter erheben sich moderne
Bürogebäude. In der Innenstadt gibt es zahlreiche
verstreute Tavernen und Bäckereien und einen
weitläufigen Basar. Im Archäologischen Museum
stößt man auf zahlreiche interessante
Ausstellungsstücke. Das Museum für neuzeitliche
griechische Bildhauer und die Kirchen
von Agio Issidoros und Agios
Andreas sind ebenfalls
interessant. Schöne Strände gibt es in Karfa,
Marmaro,
Nago,
Pandorikias,
Langada
und Emborios
(schwarzer Kieselstrand) und in der Nähe des Klosters
von Agia Markella. Die
Häuser des Dorfes Mesta,
einer »traditionellen Siedlung«, sind von der
Zentrale für Fremdenverkehr in kleine Gasthäuser
umgebaut worden. Diese mittelalterliche Siedlung hat sich im Laufe der
Jahrhunderte kaum verändert. Im kleinen Fischerdorf Passalimani,
das Mesta als Hafen dient, kann man Privatzimmer mieten.
Kleine Boote fahren von Chios zur historischen Insel Psara.
Einsame Strände, vorzügliche Fischgründe und
das Kloster Kimissis Theotokou
zeichnen diese Insel aus. Im einzigen Ort, an dem auch die
Fähre anlegt, gibt es eine Pension. SAMOS,
174 Seemeilen von Piräus entfernt, besteht aus bewaldeten
Hügeln, Olivenhainen, Weingütern und Wiesen. In der
Hauptstadt Samos gibt
es trotz umfangreicher Modernisierung noch einige schöne, alte
Gebäude und Museen. Eine kurze Straße verbindet das
Hafengebiet mit Vathi,
der Altstadt. Das Dorf Mitilini
bietet ein Paläontologisches
Museum und bei Ireo
findet man die Reste des Heraheiligtums
und die einer frühchristlichen Basilika.
Eine asphaltierte Küstenstraße führt von
der Stadt Samos
an den Stränden von Kokan,
Tsarmadou,
Aviakia,
Darlovossi
(Kieselstrand) und Potami
vorbei, die Küste entlang nach Karlovassi.
Votsalakia
und Hrissi Amnos
an der Westküste sind wahrscheinlich die schönsten
Strände. Beliebt sind auch die Strände von Psili
Ammos und Posidonion
an der Südostküste sowie die Strände in Gangos
und am Kap von Kotsika.
Die Inselchen Agios Nikolaos,
Prasonisi
und Vareloudi
vor der Ostküste laden zum Tauchen ein.
Boote fahren zwei- bis dreimal die Woche nach Fourni,
einem Inselchen mit ausgezeichneten Sandstränden. IKARIA,
143 Seemeilen von Piräus entfernt, liegt zwischen Samos und
Andros. Die Inselhauptstadt ist Agios
Kirikos. In Armenistis
lädt ein schöner Sandstrand zum Baden ein.
Heiße, radioaktive Quellen findet man im Kurort Therma,
einige sollen gut gegen Rheuma und Arthritis sein. Mit gemieteten
Motorbooten gelangt man nach Fanari
am Nordostzipfel der Insel oder zur kleinen Insel Fourni
im Osten, deren berühmte Spezialitäten Hummer, Raki
und Honig sind.
Die Sporaden-
Vor der
Ostküste des griechischen Festlands liegen die vier Inseln der
Sporaden – Skiathos,
Skopelos,
Alonissos
und Skiros.
Diese Inselgruppe wird als Ferienziel immer beliebter. Die
örtliche Touristenpolizei stellt auf Anfrage eine
ausführliche Liste der Unterkunftsmöglichkeiten zur
Verfügung. SKIATHOS
liegt 41 Seemeilen von der Stadt Volos
entfernt. Die grüne, idyllische Insel hat über 70
kleinere und große Buchten. Der höchste bewaldete
Hügel ist 438 m hoch. Um Skiathos herum liegen neun kleinere
Inseln; zwei davon, die Tsougries,
bieten sichere Ankerplätze für Boote und Jachten im
größten Hafen. Die gleichnamige Hauptstadt der Insel
ist während der Hauptsaison sehr belebt. Kastro,
nordöstlich von Skiathos, ist eine hübsche, alte
Stadt. Strände:
Koukounaris, Mandraki, Lalaria (Kieselstrand) und Agia Eleni. SKOPELOS
liegt 58 Seemeilen von Volos entfernt. Die Insel hat kleine Buchten und
goldene Sandstrände. Die Hafenstadt Skopelos
hat enge, kopfsteingepflasterte
Gassen und ist bedeutend ruhiger als Skiathos. Die farbenfrohen
Häuser ziehen sich reihenweise zur Küste hinab. Ganz
in der Nähe liegt ein schöner Sandstrand. Sehenswert
sind auch die 1927 freigelegte Grabstätte
des Staphylos sowie die Kapelle Agios
Athanassios, die auf einem
antiken Tempel erbaut wurde. Insgesamt gibt es über 350
Kirchen, Kapellen und Klöster auf der Insel. Interessant ist
der Altaraufsatz der Christus-Kirche mit den kunstvoll geschnitzten
Heiligenminiaturen.
Kinderfreundliche Strände mit Sandbänken findet man
in Staphylos,
ca. 4 km außerhalb der Stadt, ebenso in Limnonari,
von Agnondas
mit dem Boot erreichbar, in Panormos
in einer windgeschützten Bucht sowie in Milia,
Elios
und Loutraki,
dem Hafen von Glossa.
Wer Kieselstrand vorzieht, kommt in Agios
Konstandinos auf seine Kosten.
Die Höhle von Tripiti
ist ebenfalls einen Besuch wert. ALONISSOS
liegt 62 Seemeilen von Volos entfernt. Die Mitte der Insel ist
versunken, nur einige kleinere Inseln ragen aus dem Meer. Beim Psathoura
Felsmassiv sind die Überreste des antiken Alonissos
sowie zahlreiche
Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Taucher können in
den flachen Gewässern Umrisse von Straßen,
Häusern und Fenstern ausmachen. Bei ruhiger See kann man die
Ruinen auch von der Oberfläche aus erkennen. Die Insel hat nur
10 km Straße, daher sind die besten Verkehrsmittel kleine
Motorboote, die zwischen den Inseln, Badestränden und
Sehenswürdigkeiten hin- und herfahren. Man teilt sich die
Fahrkosten. Die Strände von Palavodimos,
Stenivala,
Ai-Nikolas
und Kalamakia
sind ausgezeichnet. Ein Motorboot fährt von der kleinen
Hafenstadt Patitiri
zum Strand von Kokkinokastro
(Fahrzeit ca. 30 Minuten). Auf den unbewohnten Inselchen der Umgebung
gibt es schöne, abgelegene Strände. Die Zyklopen-Grotte
mit vielfarbigen Stalaktiten und
Stalagmiten kann auf der Insel Gioura
besichtigt werden. SKIROS
liegt 25 Seemeilen von Kimi (auf Euböa) und 118 Seemeilen von
Piräus entfernt. Die größte Hafenstadt der
Insel ist Linaria.
Die Inselhauptstadt Skiros
(Horio) erstreckt sich an den
Berghängen. Eine Akropolis thront auf der Bergkuppe, die
während des Mittelalters in eine Festung umgewandelt wurde.
Unterhalb der Festung liegt das Georgkloster
(962 gegründet). Strände findet man in der
Nähe von Magazia,
Molos
und Girismata.
Schön sind auch die weiter entfernten Strände von Ahili,
Aspi,
Kalamitsa,
Pefkos,
Atsitsa,
Tris Boukes
und Aherounes,
die mit dem Auto erreichbar sind – asphaltiert ist jedoch nur
die Straße nach Ahili, Aspi und Aherounes. Atsitsa und Pefkos
sind eher abgelegene Strände. Fast überall findet man
kleine Tavernen in Ufernähe.
Die Kykladen -
KEA
(TZIA), 42 Seemeilen von
Piräus entfernt, ist übersät mit kleinen,
bebauten Tälern, Sandstränden, Obstgärten,
kleinen Grüppchen weiß gestrichener Häuser,
pittoresken Dörfern und Kirchen. Der Hafen von Korissia
gehört zu den sichersten Naturhäfen des Mittelmeers.
In der Inselhauptstadt Hora,
landeinwärts von Korissia, können Besucher 15 Kirchen
und unzählige elegante Torbögen besichtigen. Das
berühmte Kloster
Panagia Kastriani überblickt
die Otzias-Bucht. Etwas außerhalb der Stadt steht der Löwe
von Kea, eine im 6. Jahrhundert
aus dem Felsen gemeißelte Skulptur. In der Nähe des
Fischerdörfchens Vourkari
liegt eine archäologische Ausgrabungsstätte.
Ausgezeichnete Badestrände gibt es in Koundouros,
Otzias,
Poles
und Pisses. KYTHNOS
liegt 52 Seemeilen von Piräus entfernt. Die rauhe Landschaft
wird von Weingütern und grünen Feigenbäumen
aufgelockert. Die Häfen Loutra und Merihas bieten
geschützte Ankerplätze an. An den dürren
Hängen der Hügel liegt die Ortschaft Hora
(amtlich Messaria).
Sie ist bekannt für die holzgeschnitzten Chorwände in
den zahlreichen Kirchen, z. B. Agios
Savvas, Sotira,
Agia Triada
und Theologos.
Kythnos
ist bei Besuchern beliebt, die Ruhe und Frieden suchen. In Loutra
gibt es weithin bekannte radioaktive Heilquellen. Die Klöster
Panagia Kanala und Panagia
tou Nikou sind sehenswert. SERIFOS
liegt 70 Seemeilen von Piräus entfernt. Gärten und
Obstgärten umgeben Livadi, den Fährhafen. Typisch
kykladische Häuser und Kirchen säumen die
ansteigende, mit Steinplatten gepflasterte Straße nach Hora.
Weiter bergauf steht eine venezianische Festung. Einen Besuch lohnt
auch die Klosterburg Moni
Taxiarhon (in der Nähe
von Galani) mit ihren schönen Fresken und der hervorragenden
Bibliothek. Reizvolle Badestrände findet man in Mega
Livadi, Koutalas,
Agios Sostis,
Psili Ammos,
Agois Iannis
und Sikamia. SIFNOS
ist 82 qkm groß und liegt 75 Seemeilen von Piräus
entfernt. Vom Hafenstädtchen Kamares
führt eine Straße landeinwärts zur
Hauptstadt Apollonia.
Zahlreiche Häuser dieser modernen Stadt haben ihren
kykladischen Charakter beibehalten. Lohnenswerte Besichtigungspunkte
sind die Kirchen Panagia
Ouranofora und Agios
Sozon sowie das Inselmuseum. Die
mittelalterliche Festungsatmosphäre der alten Hauptstadt Kastro
ist erstaunlich. In der
katholischen Kirche sind archäologische Funde ausgestellt. Auf
sanften Hügeln liegen die von Windmühlen umgebenen
Dörfer Artemonas,
Exambela
und Kato Petali.
Auf Sifnos sollen 365 Kirchen und Kapellen stehen. Sehenswerte
Klöster sind Agios
Simeon, Ai
Lia und Panagia
Hrissopigi. Gute
Badestrände bieten Kamares,
Faros
und Platis Gialos.
Auf KIMOLOS,
88 Seemeilen von Piräus entfernt, fallen zuerst die
weißen Kreideklippen ins Auge. Schiffe legen im Hafen von Pstahi
an. Die Häuser der Hauptstadt Kimolos
sind über und über mit Blumen bedeckt und die
Straßen mit verzierten Steinplatten gepflastert. Zahlreiche
Badestrände liegen an der gezackten Küste.
Heiße Schwefelquellen findet man in Prassa. MILOS
liegt 82 Seemeilen von Piräus entfernt. Diese
wunderschöne Insel ist untrennbar mit der Statue der
»Venus von Milo« verbunden. Adamas,
an der Ostküste, ist der Hafen der Insel. Ganz in der
Nähe der Hauptstadt Plaka
(amtlich Milos)
steht die byzantinische Kirche
von Thalassistra aus dem 13.
Jahrhundert, interessant sind auch die Kirchen Panagia
Korfiatissa und Messa
Panagia. Im
Archäologischen Museum sind Keramiken der Insel ausgestellt,
die bis auf das 6. Jahrhundert v. Chr. zurückgehen. 2 km von
Plaka liegt das Dörfchen Klima,
bekannt für seine großen frühchristlichen
Katakomben. An der Nordostküste der Insel, ca. 3 km von Polonia,
liegt Filakopi.
Hier befand sich zur minoischer Zeit ein bedeutendes Handelszentrum.
Bei Ausgrabungen wurden die Fundamente von drei aufeinander folgenden
Städten freigelegt. Neben der Ausgrabung befindet sich die
beeindruckende Papafranga-Grotte.
Herrliche Badestrände gibt es in Hhivadolimni,
Polonia,
Adamas,
Emborio,
Provatas,
Paliohori
und Agia Kiriaki.
Empfehlenswert sind Bootsausflüge zu den Glaronissias,
den umliegenden vulkanischen Inselchen mit geheimnisvollen
Höhlen und Kristallfelsen und zur kleinen Insel Antimilos. ANDROS
liegt 89 Seemeilen von Piräus entfernt. Die
zweitgrößte Insel der Kykladen bietet
pinienbewachsene Hügel, Olivenhaine und Weingüter.
Der Hafen heißt Gavrion,
die Hauptstadt ist Andros.
Zahlreiche Villen im neoklassizistischen Stil, Hotels, Klubs und ein
Meeresmuseum machen diese Stadt besonders attraktiv. Beachtung verdient
auch die byzantinische Palatiani-Kirche.
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